Der vegane Zungenschmeichler mit Matcha Smoothie
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Heute präsentiere ich Dir einen relativ leicht zuzubereitenden Smoothie, welcher jedoch nichtsdestotrotz einen ganz spezieller Zungenschmeichler darstellt und sogar den extra Boost an Energie mitbringt.

Dazu brauchst Du die folgenden Zutaten:

2 Bananen
5dl Reismilch (mit Mandel)
1EL Sesam Creme
1EL Mandelmus
1-2g Matcha Tee (Kochmatcha ist ausreichend für einen Smoothie)
1 guter Schuss Agaven Dicksaft

Durch die beiden Bananen erhält der Smoothie eine angenehm cremige Konsistenz und zusammen mit den weiteren Zutaten einen ansprechenden Nährwert.
Als Basisflüssigkeit bevorzuge ich Reismilch, anstatt der oftmals verwendeten Kuhmilch, da dies einen viel feineren Smoothie ergibt.
Fein nicht nur im Sinne des Geschmackes, sondern auch bezogen auf das Gefühl dass der Smoothie während und nach dem Trinken auf der Zunge hinterlässt.

Der Agaven Dicksaft ist für mich eine willkommenen Alternative zum herkömmlichen Bienenhonig, denn der Agavendicksaft ist weniger Süss als Honig und schmeckt auch um einiges frischer/fruchtiger.

Von der Sesam Creme menge ich gerne mehr mit bei als vom Mandelmus, einfach um den Geschmack damit etwas mehr abzurunden und weil ich diesen total gerne mag.

Falls Du diesen speziellen und wirklich ganz einzigartigen Matcha Tee noch nicht kennst, kannst Du Dir anhand des Fotos ein erstes Bild davon machen.

Der Matcha ist die hochwertigste überschattete Teesorte Japans, welche von Zen buddhistischen Mönchen 1191 entdeckt wurde und seither seit über 800 Jahren in ihren Zeremonien Verwendung findet.

Die für Tee unübliche Pulverartige Konsistenz erhält der Matcha dadurch, dass er bei der Verarbeitung mit Granitsteinmühlen zu einem jadegrünen Pulver vermahlen wird.

Ursprünglich erfanden Zen Mönche diesen Tee als geheime Medizin mit einzigartigen Gesundheitseffekten, unter anderem kann jemand nach dem Genuss von Matcha anschliessend stundenlang meditieren.

Aufgrund der elitären Natur des Matcha Tees blieb dieser Jahrhundertelang den Mönchen, dem Kaiserhof und den Samurai vorbehalten.

Matcha ist der Espresso des Tees und enthält grosse Mengen an L-Theanin (Aminosäure) und Tee-Koffein, welcher einen Energieschub gibt der locker 3-6 Stunden anhält – ohne unerwünschte Nebeneffekte, die beim Konsum von Kaffee-Koffein auftreten können.

Sprich, je hochwertiger der Matcha ist, desto klarer wird der Kopf nach dem Genuss einer leckeren Schale Tee.

Auch wenn ich auf dem Foto den hochwertigen Matcha Ten abgebildet habe, verwende ich zur Zubereitung meiner Smoothies hauptsächlich einen sehr guten Kochmatcha, welcher bedeutend günstiger in der Anschaffung ist. 😉

Lass den Mixer nun ein paar Minuten sein Werk vollbringen.
Du erkennst den fertigen Smoothie daran, dass er eine wunderbar schaumige Oberfläche aufweist.

Nun bleibt nicht mehrviel zu tun und zu sagen, ausser dass Du nun alles in ein paar Gläser verteilst und es Dir schmecken lässt. 🙂

Falls Du gerne etwas mehr Hintergrundinformationen über Smoothies hättest, empfehle ich Dir jetzt den Artikel „Ein leckere Fruchtsmoothie für zwischendurch“ zu lesen, bei dem ich Dir ein weiteres Rezept nahelege.

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